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GEBAUT FÜR ALLE
Curt Kühne und Julius Schulte planen das soziale Linz

30. Oktober 2020–7. März 2021

Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts stand Linz an der Schwelle zur Moderne. Die baulichen Erfordernisse einer wachsenden Stadt und die Anpassung an Fortschritte und Standards der Zeit waren zu bewältigen. Mit Curt Kühne (1882–1963) und Julius Schulte (1881–1928) widmeten sich zwei bedeutende Planer diesem Ziel. Für Kühne als Stadtbaudirektor und Schulte als Mitarbeiter ging es weniger um die Durchsetzung einer radikalen Moderne denn um die Schaffung einer sozial orientierten Stadt. Die von ihnen geschaffenen öffentlichen Bauten, Schulen, Siedlungsbauten, Industriebauten und privaten Wohnhäuser weisen eine hohe, individuelle gestalterische Qualität aus. Sie passen sich sensibel in die gewachsene Stadt ein und haben bis heute architektonische Relevanz für Linz. Die ihnen zugrundeliegenden Probleme und Fragen bewegen uns bis in die Gegenwart.

Die Ausstellung zeigt anhand von Plänen, historischen und aktuellen Fotografien sowie zeitgenössischen Dokumenten das Schaffen der beiden Architekten und deren Wirkung.

KuratorInnen: Andrea Bina, Georg Wilbertz

Veranstaltungen

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 29. Oktober 2020, 19 Uhr 

Eintritt frei

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Foto: Norbert Artner