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Videos 2017

WEGE ZUM GLÜCK. Linz neugedacht und selbstgemacht
Kuratorin Klaudia Kreslehner, Raumplanerin Hannah Kordes und Initiatoren der ausgestellten Projekte sprechen über die Ausstellung und ihre persönlichen Wege zum Glück.
In Kooperation mit dorfTV 




Folgende Projekte wurden im Rahmen der Ausstellung Wege zum Glück präsentiert:

FragNebenan ist das erste soziale Netzwerk Österreichs speziell für Nachbarinnen und Nachbarn. Dahinter steckt die Idee, räumliche Barrieren innerhalb der Nachbarschaft zu überwinden und die Kommunikation nachhaltig zu verbessern. Über das Netzwerk können Dinge ausgeborgt, getauscht oder verschenkt werden; Nachbarinnen und Nachbarn können sich um Rat fragen oder mit Gleichgesinnten einem gemeinsamen Interessen nachgehen.



Warum können wir Lebensmittel nicht genau dort produzieren, wo sie gebraucht werden? Hut & Stiel nutzt das steigende Bewusstsein für Umwelt und Gesundheit und betreibt mitten in Wien eine Landwirtschaft. Hier werden Pilze aus dem Kaffeesud der umliegenden Kaffeehäuser gezüchtet.



Hinter den Technologielaboren von Otelo steht weit mehr als ein Angebot für Technikaffine. Vielmehr wird der Technikbegriff breit und niederschwellig verstanden. Otelos laden dazu ein, in den zur Verfügung gestellten Freiräumen Visionen und Ideen, Wissen und Erfahrungen kostenfrei miteinander zu teilen.



Im Oktober 2015 initiierte das LENTOS Kunstmuseum Linz das Projekt „Neue Nachbarn“ und reagierte damit auf den durch Bewegungen von Geflüchteten herbeigeführten gesellschaftlichen Wandel.




Im März 2016 haben in einem leer stehenden Haus am Pfarrplatz Kunst und Design Einzug gehalten: Der gemeinnützige und unabhängige Verein RAUMSCHIFF bietet jungen Kunst- und Designschaffenden ein Experimentierfeld und Präsentationsmöglichkeiten.


Der Raum_Wagen ist ein multifunktionales Mobil mit einer Küche, einer Werkstatt und einigen flexibel nutzbaren Quadratmetern. Er ist ein Raum für direkte Begegnung – für pur Analoges. Weil er eben nicht an einen Ort gebunden ist, ermöglicht er eine direkte Auseinandersetzung mit dem Standort und macht auf Ressourcen aufmerksam, die bisher nicht genutzt wurden.




1999 eröffnete in Linz der erste Sozialmarkt Österreichs. Es folgten Einrichtungen in mehr als 80 Städten. SOMA ist ein Verein, der überparteilich und überkonfessionell ist, nicht gewinnorientiert arbeitet und sich durch ehrenamtliche Mitarbeit und Sponsoring finanziert.




In Deutschland existiert – mit Vorläufern in der HausbesetzerInnen-Szene der 1980er-Jahre – das Mietshäusersyndikat, das sich in Form einer Beteiligungsgesellschaft dem gemeinschaftlichen Erwerb von Häusern angenommen hat, um diese in Gemeineigentum zu überführen. Auch in Österreich gibt es seit 2014 einen solchen Dachverband, das habiTAT. Das erste in Österreich vom Immobilienmarkt freigekaufte Haus steht in Linz und trägt (im Andenken an eine Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus) den Namen Willy*Fred.






URFAHRANER MARKT. 200 Jahre Linzer Lustbarkeiten
Die KuratorInnen Andrea Bina und Georg Thiel sprechen über die Ausstellung
In Kooperation mit dorfTV 


Die Marktfahrerin Sonja Ruthenberg übernahm 1981 den Süßwarenstand ihrer Eltern. Bereits 1907 war ihr Urgroßvater mit Kurzwaren die Märkte zu befahren. Zur Ausstellung "Urfahraner Markt. 200 Jahre Linzer Lustbarkeiten" Linz plaudert sie aus dem Nähkästchen.



Rudolf III. und Rudolf IV. entstammen einer mehr als 160 Jahre alten Schaustellerfamilie. Im Rahmen der Ausstellung "Urfahraner Markt. 200 Jahre Linzer Lustbarkeiten" erzählen sie von ihrem Leben am Jahrmarkt.



Mit 18 Jahren übernahm Susanne Niederndorfer den China-Gold-Stand ihres Vaters und fuhr bis 2008 das ganze Jahr über auf Märkte. Seit den 1960er Jahren befindet sich ihr Stand am gleichen Ort am Urfahraner Markt. Die ehemalige Marktfahrerin spricht zur Ausstellung "Urfahraner Markt. 200 Jahre Linzer Lustbarkeiten" über ihrer Erlebnisse am Jahrmarkt.



Patrick Stützner betreibt das Festzelt und die Donaualm am Linzer Urfahraner Markt. Im Rahmen der Ausstellung "Urfahraner Markt. 200 Jahre Linzer Lustbarkeiten" erzählt der Gastronom vom Betrieb auf einem Jahrmarkt.

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Foto: © Norbert Artner